Psychische Gesundheit in veränderten Arbeitswelten

Online-Fachtagung für Betriebs- und Personalräte und
andere Beschäftigtenvertretungen

05. Mai 2021

Psychische Gesundheit in veränderten Arbeitswelten – Folgen der Pandemie mitgestalten und mitbestimmen

Neben den Vorträgen im Plenum sind auch interaktive Workshops in Teilgruppen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten vorgesehen, die zeitlich parallel stattfinden.

Daher bitten wir darum, sich für die Teilnahme an einem folgenden Workshops A-D zu entscheiden.Nach der verbindlichen Anmeldung erhalten Sie dazu weitere Informationen:

Workshop A: „Ab nach Hause!“ - Gesundes Arbeiten im Homeoffice,
Stefani Mehring (TBS NRW) und Nina Stock (TBS RLP)

Was lange hart umkämpft war, ist durch die Corona-Pandemie schneller als manchem lieb ist umgesetzt worden. In diesem Workshop soll das Thema „Gesundes Arbeiten im Homeoffice“ näher beleuchtet werden: Welche Voraussetzungen müssen für Homeoffice erfüllt sein? Welche rechtlichen Vorgaben gibt es? Wie müssen Homeoffice-Regelungen gestaltet sein, damit diese Art des mobilen Arbeitens für Beschäftigte dem Leitbild „Guter Arbeit“ entspricht? Der Workshop soll Interessenvertretungen Handlungsmöglichkeiten im Rahmen ihrer Mitbestimmung aufzeigen. Es soll Erfahrungswissen ausgetauscht und betriebliche Fragestellungen diskutiert werden.

 

Workshop B: „Gesund bleiben in digitalen Arbeitswelten“,
Kerstin Blass (Best Saarland) und Walter Lochmann (BTQ Kassel)

Die Digitalisierung der Arbeitswelt über Assistenzsysteme oder chat bots geht einher mit neuen Arbeitsformen wie beispielsweise agiler Arbeit. Im Workshop werden gemeinsam Strategien erarbeitet, wie die Mitbestimmungstatbestände genutzt werden können, um Kriterien guter und damit auch gesunder Arbeit zu gestalten.

 

Workshop C: Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung in der Krise,
Racel Bosbach (TBS NRW) und Wolfgang Jungen-Kalisch (tbs berlin)

Soll die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung auch in der Krise durchgeführt werden oder ist es besser zu warten, bis wieder „Normalität“ im Betrieb/in der Dienststelle eingekehrt ist? Welche Anforderungen sind zu beachten? Welche Vor- oder Nachteile hat es, aktuell eine Befragung in der Belegschaft durchzuführen und was folgt danach? Was genau unterliegt der Mitbestimmung? Anhand aktueller Informationen möchten wir mit den Teilnehmer*innen mögliche Wege diskutieren.

 

Workshop D: Krisenfeste Mitbestimmung im Arbeits- und Gesundheitsschutz,
Svenja Budde und Anne-Janine Müller (TBS NRW)

Die aktuelle Pandemie hat die Arbeitswelt in ihrer Dynamik überrollt. In dieser Situation wurden vielfach Mitbestimmungsaspekte von Arbeitgeberseite unter dem Vorzeichen der Notfallsituation übergangen. Sei es bei der Erstellung eines Pandemieplans, der Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung oder der Ableitung von Arbeitsschutz- und Hygienemaßnahmen. Daher gilt es, Strukturen zu schaffen, die die Mitbestimmung im Arbeits- und Gesundheitsschutz sowohl in „normalen“ Zeiten als auch in Krisen- und Notfallzeiten auf ein solides Fundament stellt. Im Workshop nehmen wir u. a. in den Blick: Ressourcenplanung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz, Pflichtenübertragung, mitbestimmter Pandemieplan und mitbestimmtes Notfallmanagement.

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