Psychische Gesundheit in veränderten Arbeitswelten

Psychische Gesundheit in veränderten Arbeitswelten


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Arbeitswelten sind in unserer Industriegesellschaft seit jeher im Wandel. Ältere können sich noch an ihren ersten Rechner erinnern und arbeiten heute mit hochkomplexen Computersystemen. Jüngere können sich kaum vorstellen, dass es ein Leben ohne Internet und Smartphone gab.

Noch ist nicht eindeutig erforscht, wie sich die Digitalisierung auf die Gesundheit der Beschäftigten kausal auswirkt. Es zeichnet sich jedoch bereits ab, dass die psychischen Belastungen der Beschäftigten erheblich steigen.

Viele Gefährdungen und Verletzungen der psychischen Gesundheit der Beschäftigten stehen auf dem Spiel. Bekannt sind: Technik-Stress, Burnout, Arbeitsverdichtung, Multitasking, ausufernde Arbeitszeiten, Lärm, mangelnde Wertschätzung, ständige Erreichbarkeit, Unvereinbarkeit von Beruf und Privatleben und vieles mehr. Andere Gefährdungen sind uns heute noch gar nicht bewusst, z.B. wenn immer mehr künstliche Intelligenz den Arbeitsalltag bestimmt.

Wenn die Vorteile des digitalen Wandels auch bei der Arbeit überwiegen sollen, rückt der Erhalt und die Förderung der psychischen Gesundheit immer mehr in den Mittelpunkt. Viele Interessenvertretungen und auch Arbeitgeber in Betrieben, Dienststellen und Einrichtungen sind inzwischen aktiv geworden. Die Dynamik der Veränderung der Arbeit wird jedoch immer schneller.

Bei unserer Tagung 2019 möchten wir den Blick für die psychische Gesundheit in den sich verändernden Arbeitswelten weiten und darin Orientierung für die tägliche Praxis suchen. Dafür haben wir 4 Themenstränge geplant und miteinander verzahnt, die sich durch die gesamte Tagung ziehen:

  • Neue Herausforderungen in der Arbeitswelt
  • Verfahren der Gefährdungsbeurteilung
  • Ganzheitliche Konzepte, Mitbestimmung, Tarifverträge
  • Gesellschaftlicher Wandel und Generationenwechsel

Wir wollen den Erhalt der psychischen Gesundheit als Ganzes im digitalen Wandel betrachten und nicht auf psychische Belastungen reduzieren. Aktuelle rechtliche, tarifliche und betriebliche Gestaltungsmöglichkeiten sollen ausgelotet und diskutiert werden. Im Mittelpunkt der Tagung stehen Antworten auf die Frage: wie können sich Beschäftigtenvertretungen mit den Belegschaften auf den Weg in unsichere neue Arbeitswelten begeben?

Expertinnen und Experten, Gewerkschaften und Praktikerinnen und Praktiker geben die erforderlichen Inputs. Das Programm bietet allen Beschäftigtenvertretungen Orientierung, zeigt aktuelle Handlungsansätze auf und bietet Raum für Erfahrungsaustausch. Branchenübergreifend soll Erreichtes gewürdigt, kritisch geprüft und „neuer Stoff für die Gestaltung der heutigen und morgigen Arbeitswelt“ geliefert werden.

 


Veranstaltet vom TBS-Netz:
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